Auf einen Blick

Auf den rund 3.211 Hektar Rebfläche des Rheingaus steht zu 78,0 Prozent Riesling. Spätburgunder folgt mit 12,2 Prozent, weitere weiße Sorten machen 7,6 Prozent aus, weitere rote 2,2 Prozent.

Nur wenige Weinregionen sind so stark auf eine Sorte festgelegt wie der Rheingau. Fast vier von fünf Rebstöcken sind Riesling.

Die Verteilung

SortengruppeAnteil an der Rebfläche
Riesling78,0 %
Spätburgunder12,2 %
weitere weiße Sorten7,6 %
weitere rote Sorten2,2 %

Quelle: Wikipedia, Rheingau (Weinanbaugebiet). Bezugsfläche rund 3.211 ha (Stand 2018).

Weiß und Rot zusammengerechnet ergibt 85,6 Prozent weiße gegenüber 14,4 Prozent roten Sorten.

Warum ausgerechnet Riesling

Riesling ist eine spät reifende Sorte. Er braucht eine lange Vegetationszeit, kommt aber mit kühleren Bedingungen zurecht — eine Kombination, die nördliche Anbaugebiete begünstigt, sofern die Lagen stimmen.

Der Rheingau bietet dafür Voraussetzungen: milde Bedingungen im Windschatten bewaldeter Höhen und Böden von Schiefer über Keuper bis Löss. Mehr dazu im Artikel über die Böden des Rheingaus.

Der rote Anteil

Mit 12,2 Prozent ist Spätburgunder die zweitwichtigste Sorte. Das ist für ein Gebiet mit diesem Rieslinganteil ein bemerkenswerter Wert — Spätburgunder stellt höhere Ansprüche an die Lage als viele andere rote Sorten.

Historisch gehört zum Rheingau eine Reihe von Daten, die den Weinbau geprägt haben. Sie stehen im Artikel über die Geschichte des Rheingauer Weinbaus.

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Quellen

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Riesling-Anteil im Rheingau?
78,0 Prozent der Rebfläche.
Welche Sorte folgt danach?
Spätburgunder mit 12,2 Prozent.
Wie groß ist die Rebfläche insgesamt?
Rund 3.211 Hektar, Stand 2018.
Wie ist das Verhältnis von Weiß zu Rot?
85,6 Prozent weiße gegenüber 14,4 Prozent roten Sorten.